Asthma Ursachen fĂŒr allergisches & nicht-allergisches Asthma

Inhalt
- Ursachen fĂŒr nicht-allergisches Asthma
- Therapie & Behandlungsmöglichkeiten
- Ursachen fĂŒr allergisches Asthma
- Therapie & Behandlungsmöglichkeiten
AsthmaanfĂ€lle sind alles andere als spaĂig. Husten, Giemen, Kurzatmigkeit und Atemnot treten auf, nicht selten verbunden mit der Angst nicht mehr Atmen zu können. Um AsthmaanfĂ€lle im Vorfeld so gut wie möglich zu vermeiden, hilft es, die Ursachen und Auslöser zu kennen.
Ursachen fĂŒr nicht-allergisches Asthma
Ărzte unterscheiden bei einer Asthmaerkrankung zwischen einem nicht-allergischen (intrinsisches) und einem allergischen (extrinsisches) Asthma, allerdings finden sich bei Betroffenen auch viele Mischformen wieder. Je nach Art des Asthmas entscheidet sich dann auch die Behandlung und Therapie. Bei einem intrinsischen Asthma reagiert das Bronchialsystem auf unterschiedliche Reize und Auslöser. Als Asthmatiker sollte man genau darauf achten, was jeweils einen Anfall auslöst, um die Zahl der AnfĂ€lle deutlich zu reduzieren.
Ursachen fĂŒr einen Anfall
- Zigarettenrauch, Staub und Abgase
- Kalte Luft
- Nebel oder starker Wind
- Ăberanstrengung (Sport ist trotzdem wichtig)
- Infekt der Atemwege
- Bestimmte Medikamente
- Starke GerĂŒche
- Psychische Belastungen und Stress
Was tun bei einem Anfall?
Als erstes steht Ruhe bewahren als oberste PrĂ€misse. Angst und Panik verschlimmern nur die Symptome und Atemnot. Erinnern Sie sich daher daran, dass der Anfall auch wieder vorbeigehen wird. Wenn Sie Medikamente in Form eines Inhalators mit sich fĂŒhren, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um diesen zu verwenden, damit Lunge und Atemwege schnell wieder frei werden.
DarĂŒber hinaus nehmen Sie entweder im Sitzen die sogenannte Kutscherhaltung ein, bei der beide Arme gestreckt auf den Oberschenkeln abgestĂŒtzt werden. Die Variante im Stehen nennt sich Torwarthaltung. Stellen Sie sich dazu etwas weiter als hĂŒftbreit hin, beugen Sie sich leicht nach vorne und stĂŒtzen Sie die Arme auf den Oberschenkeln ab. Atmen Sie nun mit der Atemtechnik der sogenannten Lippenbremse aus. Bei der Lippenbremse wird locker gegen die aufeinanderliegenden Lippen ausgeatmet. Der erhöhte Widerstand bei der Ausatmung bewirkt einen RĂŒckstau der Luft, der den Luftdruck in den Bronchien erhöht.
Bei sehr schweren AnfÀllen kann es nötig sein, dass ein Umstehender einen Arzt rufen muss.
Therapie & Behandlungsmöglichkeiten
Bis heute bleibt Asthma leider unheilbar. Die gute Nachricht ist aber, dass man sie trotzdem gut behandeln und in Schach halten kann, so dass ein weitestgehend beschwerdefreies Leben möglich ist. Der Behandlungsansatz baut auf mehreren SĂ€ulen. Zum einen wird eine medikamentöse Therapie eingeleitet. Zum anderen wird der Patient darin geschult, ein gesĂŒnderes Leben zu fĂŒhren, um dadurch die Erkrankung der Atemwege noch besser in den Griff zu bekommen. Dazu gehört Sport, das Erreichen eines gesunden Körpergewichtes, Rauchentwöhnung und eine angeleitete Atemphysiotherapie.
Asthma Medikamente
Medikamente fĂŒr Asthmatiker werden grundsĂ€tzlich in Controller und Reliever eingeteilt. Controller Medikamente werden langfristig und konstant eingesetzt, um die stĂ€ndige EntzĂŒndungsbereitschaft der Bronchien einzuschrĂ€nken. Reliever geben Soforthilfe, wenn sich ein Anfall anbahnt oder schon im Gange ist.
Die Medikamente werden jeweils vom Arzt Ihres Vertrauens verschrieben, nachdem eine eingehende Diagnose erfolgt ist.
Kontakt-Vermeidung zu den Asthma-Auslösern
Eine Kontaktvermeidung bedeutet beim nicht-allergischen Asthma eine Ursachenvermeidung der individuellen Auslöser. Das ist zwar nicht immer möglich, aber sehr oft. Zudem hilft eine gesunde LebensfĂŒhrung mit sportlicher AktivitĂ€t und einem Einhalten eines Idealgewichtes ebenfalls AsthmaanfĂ€lle zu reduzieren. Falls Staub, Rauch, Abgase oder weitere Schadstoffe in der Luft als Auslöser in Frage kommen, hilft der Einsatz eines Luftreinigers im eigenen Zuhause.
Sehen Sie hierzu spezielle â€Â Luftreiniger fĂŒr Asthmatiker
Ursachen fĂŒr allergisches Asthma
Wie der Name es bereits vermuten lĂ€sst, ist bei einem extrinsischen Asthma eine Allergie gegen einen oder mehrere Stoffe die Ursache und Auslöser fĂŒr einen Anfall. HĂ€ufig spielt die Veranlagung eine entscheidende Rolle, ob man diese Form von Asthma bekommt oder nicht. Neben den klassischen allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen, Rötungen oder trĂ€nenden Augen kommen die beim Asthma bronchiale typischen Symptome wie Husten und Atemnot dazu. Auslöser sind zum Beispiel Allergene wie Hausstaubmilben, Tierhaare oder Pollen.
Ursachen fĂŒr einen allergischen Asthma Anfall
Die Ursachen und Auslöser fĂŒr einen extrinsischen Asthmaanfall sind Allergene. Diese sind abhĂ€ngig von der jeweiligen Allergie des Allergikers. HĂ€ufige Allergene sind Hausstaubmilben, BlĂŒtenpollen oder die tierischen EiweiĂe, die ĂŒber Tierhaare transportiert werden. Aber auch seltenere Lebensmittelallergien oder Materialallergien können vorliegen.
Weitere Infos und Behandlungshinweise fĂŒr:Â allergisches Asthma.
Was tun bei einem Anfall?
Idealerweise kommt es gar nicht erst zum Anfall, wenn Sie Ihren allergischen Auslöser kennen und dementsprechend eine Exposition so gut wie möglich vermeiden. Wenn Sie jedoch merken, dass sich eine allergische Reaktion und damit verbunden auch ein Asthmaanfall in der Lunge und den Bronchien ankĂŒndigt, helfen Medikamente, zum Beispiel in Form von Antihistaminika, die Sie am besten immer mit sich fĂŒhren.
Falls es doch zum Anfall kommt bewahren Sie die Ruhe und handeln Sie nach dem oben beschriebenen Muster, indem Sie eine erleichternde Haltung einnehmen â entweder im Sitzen ĂŒber die Kutscherhaltung oder im Stehen ĂŒber die Torwarthaltung â und durch die Atemtechnik der Lippenbremse die Atmung und Ausatmung verbessern.
Wenn sich der Anfall gar nicht legen mag und im Gegenteil sogar schwerer wird, signalisieren Sie unter UmstÀnden Umstehenden einen Arzt zu rufen.
Therapie & Behandlungsmöglichkeiten
Bei einem durch Allergien ausgelöstes Asthma kann grundsĂ€tzlich die gleiche Mischung aus medikamentöser Therapie und persönlicher LebensfĂŒhrung eine erfolgreiche Behandlung einleiten. ZusĂ€tzlich steht dem Asthmatiker aber noch die allergenspezifische Immuntherapie zur VerfĂŒgung. Bei dieser mehrjĂ€hrigen Therapieform wird der Körper nach und nach an immer höhere Dosen des jeweiligen Allergens gewöhnt, so dass der Körper immer schwĂ€cher auf das Allergen reagiert. Die Symptome können schlussendlich so auch komplett verschwinden.
Asthma Medikamente
Als Asthma Medikament kommen wie beim nicht-allergischen Asthma ebenfalls Controller und Reliever zum Einsatz.
Kontakt-Vermeidung zu den Asthma-Auslösern
Wenn die Auslöser rein allergischer Natur sind, dann sollten Sie versuchen, dem auslösenden Allergen aus dem Weg zu gehen. Bei Hausstaub- und Pollenallergikern bietet sich neben Encasings und einer sorgfÀltigen Hygiene im Haus der Einsatz von Luftreinigern an. In der Luft befindliche Allergene landen direkt in den Filtern der Luftreiniger und helfen die Symptome erheblich zu lindern.
Sehen Sie hierzu spezielle â€Â Luftreiniger fĂŒr Asthmatiker

